Die Bausubstanz des Hauses der Statistik, besteht aus einem skelettartigen Stahlbeton‑Fertigteilbau, der späten 1960er Jahre, welche eine robuste Tragstruktur mit großen Spannweiten und flexiblen Grundrissen aufweist. Charakteristisch sind die seriell gefertigten Fassadenplatten und die funktional‑nüchterne Ausführung.

Die Schwierigkeiten beim Umbau lagen vor allem in der Sanierung eines großmaßstäblichen DDR‑Bestandsgebäudes im laufenden Planungsprozess, dessen Konstruktion zwar robust, aber technisch veraltet war. Herausforderungen waren insbesondere Schadstoffbelastungen (z. B. Asbest), gravierende energetische Defizite, fehlender Brandschutz sowie die Anpassung der starren Bestandsstruktur an heutige Nutzungen bei gleichzeitigem Erhalt der Tragstruktur.
Die baulichen Herausforderungen wurden vor allem durch den Erhalt und die Weiterverwendung der tragfähigen Stahlbeton-Skelettstruktur gemeistert, während technisch, energetisch und schadstoffbelastete Bauteile gezielt entfernt und ersetzt wurden. Ergänzend ermöglichten ein modularer Umbau, eine neue Fassadenhülle sowie schrittweise Sanierungsabschnitte einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb und die Anpassung der vier Gebäude an heutige Nutzung‑ und Nachhaltigkeitsanforderungen.
BiB // 100
–
Grundstück und Gebäude
BiB // 300
BiB // 400
BiB // 600
Projektname
Standort
Auftraggeber*in
Architekt*in
Ursprüngliche Nutzung
Zielnutzung
Baumaßnahme
Haus der Statistik
Berlin
SILB verwaltet durch BIM - Berliner Immobilienmanagement GmbH
de+ (Fassade) architekten GmbH (LP 2: spree format / ab LP 3: kba)
Büro & Verwaltung
Büro & Verwaltung / Bildung & Forschung / Kunst & Kultur
Umfassende Bestandssanierung und Umbau
Fertigstellung:
Denkmalschutz:
BGF im m²:
Fördermittel:
Zertifizierung:
2025
Nein
55.000
BNB Silber
BIM, ZusammenKUNFT Berlin eG, BSW, ARGE: Ed. Züblin AG und HOCHTIEF Infrastructure GmbH
Nein
Ja